THE ANSWER – eine Live-Band wie aus dem Bilderbuch.

Die vier ”Jungs” von The Answer  sind zweifelsohne eine der herausragendsten Entdeckungen, die ich in den letzten gut zwei Jahren im Sektor Rock gemacht habe.

The Answer

The Answer

Zum ersten Mal gehört habe ich die Band 2009 im “Rock-Special” (jeweils MI, 20.00 h auf DRS 3). Es war der Song “Be what you want”. Ich war sofort fasziniert von der unverwechselbaren Stimme von Cormac und davon wie sie sich so nahtlos mit den satten Gitarrenriffs, dem treibenden Bass und dem kraftvollen Drum-Sound zu einem Ganzen verband, das in sich einfach stimmte. Ausserdem hat mich der Text dieses Songs sehr angesprochen – er ist heute noch Teil meiner persönlichen Motivations-Playlist.

Noch während der Sendung habe ich damals nach kurzem Reinhören das Debut-Album “Rise”  und  “Everyday Demons” bestellt. Schon beim ersten “durch-hören” der CD hatte ich das Gefühl, als träffe ich auf einen alten Bekannten. Irgendwie neu und doch schon fast familiär. The Answer machen nicht unbedingt etwas neues,  noch nie da gewesenes – doch die Leidenschaft, Energie und Freude mit der sie es tun, ist spektakulär und sehr ansteckend. Paul, Mike, James & Cormac sind wunderbar direkt und ungekünstelt, nichts ist aufgesetzt oder wirkt einstudiert. Starallüren sind ein völliges Fremdwort. – Eben; ehrliche Rockmusiker, die tun was sie am liebsten machen und am besten können. Das drückt sich auch in ihrer Musik aus; farbiger, satter Rock, den ich oberflächlich als eine Mischung von Led Zepelin, AC/DC und Black Crowes beschreiben würde. Diese Mischung wirkt aber keineswegs verstaubt, sondern strotzt von einer Frische und Lebensfreude, der man sich nur schwer entziehen kann.

Die Band live zu erleben, ist nochmals ein eigenes Kapitel für sich. Zum ersten Mal sah ich The Answer am 28. März 2009 im Konzertlokal Schüür in Luzern. Gleich vorweg, die Band ist eine Live-Band wie aus dem Bilderbuch. Abgesehen davon übertrifft sie live die Erwartungen, die aufgrund der Studio-Alben an sie gestellt werden, bei weitem. Pure Lust am Musik-machen, Spielfreude, die fast greifbar wird und eine Riesenparty auf und vor der Bühne! Dabei praktisch keine Qualitätseinbussen, weder bei der Musik noch beim Gesang! Ich war schlicht begeistert und schwor mir, die Band bei nächster Gelegenheit wieder live zu sehen.

Leider hab ich sie nie im Vorprogramm von AC/DC gesehen, da ich für die CH-Konzerte der AC/DC Black Ice-Tour keine Tickets erhalten hab und in Stuttgart waren The Answer bedauerlicherweise nicht mit von der Partie. Aber letztes Jahr im Dezember hab ich sie im Vorprogramm von Whitesnake in der Stadthalle Bülach gesehen. Sie haben in der guten halben Stunde, die sie als Vorband zur Verfügung hatten, die Herren David Coverdale & Co. schön “alt” aussehen lassen. :-)

The Answer live

The Answer live 2012 Mascotte, Zürich

Ja, und gestern waren The Answer wieder in der Schweiz, diesmal als Headliner. Der Gig fand im Mascotte in Zürich statt. Die Vorband (leider hab ich den Namen nicht mitgekriegt. Sorry!) gab ihr Bestes um das Publikum mit bodenständigen Rocksongs in Stimmung zu bringen, doch alle waren gespannt auf den Hauptact und liessen sich mit der Show die Wartezeit verkürzen. Sorry guys, das harte Los der Vorbands.

Als die ersten Töne von The Answer erklangen, sprang der Funke sofort auf das Publikum über. Von der ersten bis zur letzten Minute kochte das Mascotte förmlich. Eine schweisstreibende Angelegenheit kann ich euch sagen.

Das Set war ein gut ausgesuchter Mix, der nicht nur Songs vom neuen Album “Revival” beinhaltete. Mit Songs wie “On and On” , “Waste your tears” oder “One more Revival” jagte ein Gänsehaut-Schauer den nächsten. Nach gut 1 1/2 Stunden war’s leider auch schon vorbei. Eine kleine Verlängerung gab’s allerdings noch. Nach dem Konzert mischten sich die Bandmitglieder noch auf 1 Bier oder 2 unter die Leute. Eine sympathische Geste, die sie glaub ich nicht nur den Fans zu liebe pflegen. ;-)

Bleibt mir nur noch, mich bei der Band für einen weiteren grossartigen Live-Gig zu bedanken und euch Lesern von Punkyblog rate ich: Hört mal rein und lasst euch mitreissen. Yeah! Rock’n Roll!

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Ein Hoch auf die Vierziger!

«Jetzt beginnt der Zerfall. Kaum ist der 40. Geburtstag vorbei – ist nichts mehr so wie es war: Ein Kater dauert nicht mehr eine Stunde, sondern mindestens zwei Tage, der Arzt bittet plötzlich zu präventiven Vorsorge-Checks und bei Frauen sagt die Natur «Nein!» zu Kindern.»

DRS 3, So 15.1.2012 

Als Direktbetroffene habe ich mir diese Sendung natürlich angehört – auch wenn mein 40. Geburtstag schon fast 5 Jahre zurückliegt. Ganz ehrlich, ich verstehe die Menschen nicht, die der “verlorenen Jugend” nachtrauern. Ihr habt doch alle im Laufe der Jahre nur dazu gewonnen: mehr Jahre, mehr Wissen, mehr Erfahrung, mehr Freude, mehr innere Schönheit, mehr Falten, mehr Kilos etc. Was sind dagegen schon glatte Haut und volles Haar?

Raupe auf Grashalm

Jeder Lebensabschnitt bringt Neues

Ernsthaft; ich möchte nicht nochmals 20 sein! Sich abnabeln, herausfinden wer man wirklich ist, sich selbst und der Welt beweisen müssen, dass man in der Lage ist auf eigenen Füssen zu stehen. Gar nicht zu reden von den vielen Unsicherheiten und Ängsten, mit denen man sich in diesem Alter auseinander setzen muss. Nur um dann herauszufinden, dass man sich die Energie und Nerven hätte sparen können.

So betrachtet, sehe ich nichts lebensnotwendiges, das ich mit 20 hatte und heute vermissen würde. Ok; das eine oder andere altersbedingte Wehwehchen, wie z.B verspannte Muskeln und Knochen müssten nicht unbedingt sein, aber es lässt sich ganz gut damit leben.

Mir persönlich kommt es so vor als sei mit 40 und drüber vieles einfacher geworden. Die Sicht auf die Welt wird grosszügiger, die Zusammenhänge werden klarer erkennbar. Man weiss, was man will und was man kann. Es ist nicht mehr so wichtig, was die andern über einem denken. Man glaubt nicht mehr alles, was geredet und geschrieben wird.  Man kann sich selbst besser einschätzen und weiss wo die Grenzen der eigenen Möglichkeiten sind. Man kann von einem gewissen Erfahrungsschatz profitieren.

All dies sollte eigentlich dazu führen, dass die Menschen sich darauf freuen 40 zu werden. Meiner Meinung nach ist das sogenannte Mittelalter (zwischen 40 und 50) die Zeit in unserem Leben, wo wir mental am stärksten und leistungsfähigsten sind. Wo wir die Kraft haben unser volles Potenzial zu nutzen und das Beste für uns und unser Umfeld aus unserem Leben rauszuholen. Es ist auch der Lebensabschnitt, wo wir das Leben in vollen Zügen geniessen können.

Also wo liegt das Problem? Weshalb sind so viele davon überzeugt, dass mit 40 alles vorbei ist und man jetzt alt wird? Vermutlich ist es schwierig diese ganzen Möglichkeiten wahrzunehmen, wenn man von Äusserlichkeiten abgelenkt wird. Wie dem auch sei; ich möchte all denen die Probleme damit haben, dass sie 40 sind oder demnächst werden, folgendes sagen: Bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 82 Jahren in der Schweiz (Quelle: Weltbank) hat man mit 40 gerade mal Halbzeit und gewöhnlich ist es ja nicht so, dass man sich nach der 1. Halbzeit hinsetzt und auf das Ende wartet? Oder? Eben, lebt die Gegenwart, geniesst euer Alter und feiert jeden eurer Geburtstage. Denn, jeder Lebensabschnitt bringt soviel Neues und Wertvolles, das wir verpassen, wenn wir der Vergangenheit nachtrauern.

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Einen grandiosen Start ins Neue Jahr! – oder: Mit Volldampf in den Weltuntergang?

Feuerwerk

Neujahr 2012

1. Januar 2012: Wir haben das Jahr 2011 gebürend verabschiedet, gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert. -  Vielleicht haben wir auch ein bisschen Rückschau gehalten. Dann pünktlich heute nacht um 00.00h begann das Jahr 2012. Wir haben angestossen und einander ein gutes Neues Jahr gewünscht und Vorsätze und Pläne für’s kommende Jahr gefasst. Alles soll besser werden oder zumindest gut bleiben.  “Same procedure as every year!”  

Doch, was wird uns dieses Jahr tatsächlich bringen? Noch ist das Jahr 2012 rein und jungfräulich wie ein weisses Blatt Papier auf dem ein neues Kapitel geschrieben wird. Wird sich im 2012 wirklich etwas ändern? Wird jeder einzelne es schaffen seine gefassten Vorsätze umzusetzen und seine Pläne zu verwirklichen? Werden die Menschen Lösungen für die globalen Umwelt- und Wirtschaftsprobleme finden?  Wird es uns dieses Jahr endlich gelingen, den Erhalt unseres Planeten in den Mittelpunkt zu stellen und nicht nur nach Macht und Profit zu streben? Werden endlich alle begreifen, dass man Geld nicht essen kann? Dass das kostbarste, was wir Menschen besitzen, nämlich Zeit ist über die wir frei verfügen können. Denn, was nützt es viel Geld, Macht und Erfolg zu haben, wenn man gar keine Zeit mehr hat, all den Luxus zu geniessen, den man sich damit leisten kann? Zeit zum Leben haben ist der wahre Luxus der Menschheit – leider haben dies nur die Wenigsten begriffen.

Vielleicht ist es auch an der Zeit, dass das “Raubtier Mensch” dezimiert oder gar ausgerottet werden muss, damit sich die Natur vom Raubbau erholen kann?  Wer weiss, dann würden am Ende all die Esoteriker und Verschwörungstheoretiker doch Recht behalten und wir müssten uns am 21.12.2012 (alternativ: am 12.12.2012) von dieser Welt wie wir sie kennen, verabschieden?

Zugegeben, kein angenehmer Gedanke und vermutlich sind wir deswegen auch nicht gewillt, ernsthaft daran zu glauben, dass die Natur oder das Universum eines Tages tatsächlich zurückschlagen könnte. Auf der anderen Seite ist jedem von uns klar, dass wir Raubbau an der Natur betreiben indem wir uns zu stark vermehren und alles Land inklusive sämtlicher Ressourcen rücksichtslos für uns selbst beanspruchen. Darüber hinaus wissen wir um das universelle Gesetz, das da lautet: “Jede Aktion ruft eine Reaktion hervor”. Und; trotz all dieses Wissens, ändert der Mensch nichts oder fast nichts – wir rennen mit offenen Augen in unseren Untergang und alle sehen zu und jeder denkt: “Der andere soll doch”! Keiner, oder nur sehr wenige sind bereit, der Umwelt zuliebe dauerhaft Abstriche beim eigenen Komfort zu machen.

Sonne und Unwetterwolken

Unwetter im Anmarsch

So betrachtet, wäre es ja schon fast wünschenswert, dass wir Menschen endlich einen Denkzettel erhalten, der wirklich etwas ändert. Doch wenn Tzunamis, Unwetter, Erdbeben, undichte Erdölplattformen, die monatelang das Meer vergiften und defekte Atomkraftwerke, die die gesamte Umgebung verstrahlen usw. noch nicht ausreichen – dann frage ich mich ernsthaft, was da noch passieren muss, damit der Mensch endlich aufhört zu reden und zu handeln beginnt.

Ich wünsche mir und uns allen für dieses Jahr, dass die Natur Verständnis für die noch junge und unerfahrene Spezies Mensch hat und uns noch eine Weile Zeit gibt um zu lernen, wie wir in Einklang mit ihr leben können. In diesem Sinne Euch allen, liebe Leserinnen & Leser ein grandioses Neues Jahr voller längst fälliger Veränderungen zum Wohle allen Lebens auf diesem Planeten.

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Meine Tochter jubelt und ich träume vom Winterschlaf.

Im Halbschlaf bei meinem Morgen-Kaffee sitzend, versuche ich langsam und in aller Ruhe wach zu werden. “Mami, wo sind meine Skihosen? –  Ist es ok, wenn ich diese Strumpfhosen anziehe? - Papi, kannst du mir bitte den Korb mit den Hanschuhen herunter reichen?… und, ich brauche auch noch meinen Bob aus der Garage.”

Eiszapfen

Schönheit des Winters

Wie war das noch gleich mit “langsam und in aller Ruhe wach werden”? Meine Tochter steht mit leutenden Augen, fix-fertig angezogen vor mir und strahlt über’s ganze Gesicht. “Endlich, endlich ist der Schnee da! Juhuiii!” –  und weg ist sie. Sie rennt in den Garten auf den Hügel neben dem Haus und rutscht mit freudigem Kreischen den Hang hinunter.

Ich sehe ihr dabei aus dem geheizten Esszimmer zu und freue mich, weil sie sich freut. Ihre Begeisterung für den Schnee kann ich allerdings überhaupt nicht teilen. Vielleicht ein ganz kleines Bisschen; so als weihnächtliche Deko macht sich Schnee doch ganz gut. :-)

Winter, Kälte und Schnee sind einfach nicht mein Ding. “War das schon immer so?” frage ich mich. Als Kind konnte ich dem Winter durchaus einige gute Seiten wie Schlitteln, Schnee-Engel machen, Schnee-Männer und -Burgen bauen usw. abgewinnen. Als Teenager hat sich die Begeisterung allerdings rapide abgekühlt, das einzig gute am Winter war da noch Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen. Wenn ich mir’s recht überlege, habe ich es als Kind schon gehasst, wenn ich wieder Socken und Schuhe anziehen musste, weil es zu kalt zum Barfusslaufen wurde. Ich hasse es heute noch, geschlossene Schuhe zu tragen, weil ich dann das Gefühl habe schlecht geerdet zu sein. Wenn ich eine dicke Jacke, Schal und Mütze anziehen muss, wenn ich nach draussen gehe, dann fühlt sich dass an, als wäre ich in Watte gepackt und würde meine Umwelt nur gedämpft wahrnehmen.

Baum mit Schnee und Nebel

Schöhnheit des Winters II

Wahrscheinlich bin ich wirklich kein “Wintermensch” und vielleicht sollte ich mir überlegen in Zukunft ein paar Monate Winterschlaf zu halten. Tolle Vorstellung, so ein jährliches Time out, die totale Erholung und Entspannung. Nur, wer erledigt mein Zeug, während ich schlafe? Wahrscheinlich wär es doch besser, im Winter an einen wärmeren Ort zu ziehen, was mit einem schulpflichtigen Kind logistisch eine grosse Herausforderung darstellt…

Bleibt mir im Moment nur übrig, mich mit der weissen “Pracht” abzufinden und mich an ihrer makellosen Schönheit zu erfreuen. Denn zum Ansehen ist Schnee etwas wunderschönes –  wenn ich dabei an der Wärme sein kann.

Ich wünsch allen “Wintermuffeln” einen kurzen Winter – es geht nur noch gut 100 Tage, bis der Fühling wieder kommt. :-)

 

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Ein Traumhaus aus Stolpersteinen

my castle

my castle

“Mit den Steinen, die du mir in den Weg legst, baue ich später mein Traumhaus. Schätzchen!” Diesen Satz hat heute eine junge Freundin von mir auf Facebook gepostet. Ein wunderbarer und nachamenswerter Gedanke, wie ich finde.

Stellt euch doch mal vor; jeder Stolperstein den ihr aus eurem Weg räumt, wird ein Teil eures erträumten Hauses. – Eben, da fällt doch das aus-dem-Weg-räumen schon viel leichter. :-)

Es gibt doch nichts befriedigenderes als die Chance in einer Niederlage zu sehen und sie dann erfolgreich zu nutzen. Ich wünsch euch allen viel Energie, Kraft und Leidenschaft beim Bau eures Traumhauses und ganz herzlichen Dank an Vanessa Bürgi für den inspirierenden Gedanken.

 

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Hallo Welt – ab sofort veröffentliche ich hier ungefragt meine Sicht der Dinge.

Sonnenblume

Sonnenblume

Mein erstes eigenes Blog ist endlich online. Ich hab mir damit einen lange gehegten Wunsch erfüllt. Endlich habe ich eine Plattform auf der ich Geschichten erzählen, meine Meinung sagen, Tipps weitergeben und über meine Erlebnisse & Erfahrungen berichten kann.

Nun sitze ich hier vor meinem Laptop, bin ganz stolz auf mich selbst, weil ich es hingekriegt habe WordPress auf meiner Website zu installieren und nun kann ich mich nicht entscheiden, worüber ich meinen ersten Artikel schreiben soll.

Eigentlich ein bisschen danneben, da freut man sich Monate und Jahre auf etwas und wenn’s dann soweit ist, blockiert man sich selbst mit all den gesammelten und aufgestauten Ideen. Deswegen mach ich jetzt eine Pause um mich an den Gedanken zu gewöhnen das ich nun ein eigenes Blog habe. :-)

 

 

 

 

 

 

 

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